
Die Mesa ist ein Bündel mit Medizinsteinen, welches in den schamanischen Traditionen der Anden Verwendung findet. In der Andentradition haben Steine einen besonderen Wert. Das Wort “Mesa” ist eine Ableitung von dem spanischen Wort “misa”, welches “Messe” bedeutet. Mesa heisst aber auch “Tisch” und “Tafel”. Sinnbildlich übersetzt steht es für den Begriff “Altar” oder “Kosmos”.
Mesa als Kosmos
Deine Mesa ist nicht einfach ein Ritual oder eine Sammlung von Steinen. Sie ist ein lebendiger Kosmos, ein Mini-Universum in deinen Händen.
Jeder der 13 Steine hält eine eigene Frequenz: die vier Elemente – Feuer, Wasser, Erde, Luft, Sonne, Sterne und kosmische Energien, Berge, Mutter Erde, Vater Sonne
Jeder Stein hat seinen Platz, seine Energie, seine Stimme. Zusammen pulsieren sie als ganzes System, das Energie hält, kanalisiert und in deinen Körper fließen lässt. Mit deiner Mesa lernst du, die Kräfte zu rufen, sie zu spüren und in dir zu halten.
Du arbeitest mit Frequenzen der Erde und des Kosmos – und genau das macht deine Mesa zu einem Werkzeug für Healingwork im Energiekörper.
Die Paqos werden in Peru auch “Hampuykamiyok” genannt. Das bedeutet “Der, der die Kräfte rufen kann”. Diese Fähigkeit wird über eine persönliche Beziehung zur Natur und zur Mesa entwickelt. Wer den Weg als Pampa Mesayok beginnt, hat meist ein tiefes Bedürfnis die eigene Beziehung zur Erde zu entdecken, sie zu intensivieren und sie bewusst zu leben und im Gleichgewicht zu halten. Die Mesa ist deine Brücke zu den einzelnen Elementen Pachamamas und den Sternen.
Mesa Work ist Frequenz Arbeit
Ein Kosmos ist nicht still. Er vibriert. Er will wachsen. Er will sich ausdehnen. Mit jedem Stein, den du in deine Mesa integrierst, integrierst du etwas viel Größeres: die Elemente, die Berge, die Sterne, Pachamama, die Sonne.
Mesa Work bringt dich zurück in kosmische Ordnung. Nicht durch Kontrolle. Sondern durch Verbindung.
Mesa Work bedeutet, dass du lernst, diese Frequenzen in deinen Körper zu kanalisieren.
In der Mesa Work lernen wir, Energien nicht nur wahrzunehmen, sondern sie zu halten und zu bewegen. Genau daraus entsteht eine neue Form von Präsenz und Perspektive in uns.
Wir werden zu Hampuykamiyoks.
Ein moderner Weg in ein altes Wissen
Es gibt viele Wege, eine Mesa zu erarbeiten. Viele Systeme. Viele Linien. Viele Traditionen. Und in vielen Ausbildungen werden Steine vor allem als Spiegel deiner persönlichen Themen gelesen: deine Wunden, deine Blockaden, deine Geschichte. Das kann wertvoll sein.
Aber hier in the Mesa Path machen wir es anders.
Hier sind deine Steine nicht mit deinem Drama verbunden, sondern mit den Kräften.
Mit den Elementen. Mit Bergen. Mit Sternen. Mit Pachamama. Mit Frequenzen, die größer sind als dein Mind.
Und genau das verändert alles.
Denn wenn deine Mesa nicht nur „dein Thema“ hält, sondern echte Kraftfelder…
…dann wird sie zu dem, wofür sie gemacht ist:
ein lebendiger Altar.
ein Frequenzsystem.
ein Tool für Energy Shifts und Heilung.
Du lernst, Kräfte zu rufen – und sie in deinem Körper zu halten. Und genau dadurch wirst du klarer. Wahrer. Authentischer. More aligned. More you.
Kommunizieren mit Steinen

Die Steine einer Mesa heißen Khuyas – ein Wort aus dem Quechua, das „liebevolle Beziehung“ und „Hingabe“ bedeutet.
Und genau das ist der Kern:
Ein Khuya ist kein besonderer Stein, weil er selten ist.
Er wird besonders, weil du mit ihm in Verbindung gehst.
Mesa Work bedeutet, dass du eine Beziehung aufbaust – zum Kosmos, durch die Steine. Die Steine machen Dir die Kräfte greifbarer und helfen Dir aus deinem Kopf ins Spüren zu kommen.
Du berührst deine Steine. Du hörst hin. Du spürst. Du lernst, ihre Frequenz zu unterscheiden. Und irgendwann merkst du: Es ist nicht nur ein Stein in deiner Hand – es ist eine Kraft, die auf dich reagiert.
Als Mesa Hüterin reinige ich meine Mesa, segne sie mit Räucherwerk, Rotwein und Blütenblättern. Ich meditiere mit den einzelnen Steinen und segne sie mit meinem Atem. So ermöglicht mir meine Mesa auch, mir selbst Heilungen zu geben, mich zu reinigen und energetisch mit den Kräften der Natur aufzuladen. Meine Mesa bringt mir kosmische Ordnung und Heilung auf allen Ebenen.
Healings mit der Mesa
Mit der Mesa halten wir einen kraftvollen Altar, mit dem wir uns immer wieder selbst behandeln und ausrichten können. Die Khuyas sind sehr stark in ihrer Energie und stehen uns für unsere eigenen Heilungen und Meditationen immer zur Verfügung. Wir können mit den Steinen meditieren oder sie dir für Heilungen auflegen. Zu jedem Stein gibt es viele Übungen, mit deren Hilfe du die Energie des Steins in deinen Körper kanalisieren kannst. Diese Übungen und das Wissen zu den einzelnen Steinen, lernst du in der schamanischen Ausbildung in der Mesa-Schule. Gemeinsam weihen wir in den einzelnen Modulen deine Steine ein, verbinden sie mit den Energien und erwecken ihre Kraft. Indem du mit deinen Steinen diese Übungen und Meditationen zuhause praktizierst, stärkst du deine Beziehung zu den Steinen und wirst immer vertrauter mit den Kräften.
Mit deiner eigenen Mesa kannst du dir selbst Heilungen geben und ich persönliche empfinde dies als ein sehr großes Geschenk. Nach einer Weile bist du auch in der Lage deine Verbindung zu deiner Mesa in den Dienst für Andere zu stellen und Healings zu geben.
Aufbau einer Mesa
Der Aufbau einer Mesa variiert in den Traditionen und Regionen der Anden. In der Tradition der Q´ero, in der ich gelernt habe, setzt sich die Mesa aus 13 Steinen zusammen.
Es gibt eine Art “Haupt-Mesa” sowie kleinere Mesas, die mit zusätzlichen Steinen bestückt sind und ausschließlich für bestimmte Energieübertragungen eingesetzt werden. Zum Beispiel die “Chumpi-Mesa”, welche für die Arbeit mit den Chakren/Nawis und für die weiblichen Initiationen der Nusta Karpay verwendet wird. Diese kleinen Neben-Mesas erstellst du im Rahmen der Initiationsreihen. Du kannst sie durchlaufen, wann immer du es für richtig hältst. Sie sind keine Vorraussetzung für deine Haupt-Mesa, sondern eine Erweiterung deines Universums.
Die Mesa ist dein Spiegel, wie sehr und womit du in Balance bist und womit nicht. So gibt es Steine, mit denen du zu Beginn gerne arbeitest und andere, zu denen dein Zugang schwieriger scheint. Jeder neue Stein bringt eine weiteren Integrationsschritt für dich – eine neue Frequenz. Wenn du beginnst deinen eigenen Kosmos aufzubauen, dann beginnst du dein Leben zu verändern und deine Beziehungen zur Natur zu intensivieren. Nicht aus einem Konzept heraus oder von deinem Mind.
Sondern aus einer neuen Frequenz heraus.
Denn Frequenzen zu shiften, bedeutet Perspektiven zu shiften.



